Rechtsherzkatheter

Im Unterschied zum Linksherzkatheter ist der Rechtsherzkatheter (RHK) eine Untersuchung des rechten Herzens. Historisch war der RHK der erste Eingriff am Menschen durch FORSSMANN 1929.

Die Untersuchung kann Teil einer kompletten Katheteruntersuchung zusammen mit einem Linksherzkatheter sein, etwa früher bei der Untersuchung angeborener Herzfehler. 

Wann wird ein RHK gemacht?

  1. Teil der Diagnostik bei Herzrhythmussstörungen
  2. Durchführung der Therapie, wie z.B. Beseitigung von schnellen Rhythmusstörungen (Herzrasen) oder des Vorhofflimmerns.
  3. Überwachung auf der Intensivstation,

Der Zugang ist immer eine Vene, in der Regel die V. femoralis (Leistenvene) oder eine Armvene. Der Spezialkatheter, der meist mit einem kleinen Ballon versehen ist, damit er im Blutstrom „mitschwimmen“ kann, wird in das rechte Herz bis zur Lungenarterie vorgeschoben und dort platziert. 


 

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