Weitere Untersuchungsmethoden

 

(ankle-brachial-index, ABI)
Hierbei handelt es sich um einen einfachen Test zur Feststellung einer arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK). Es wird der systolische Blutdruck am Arm (mittels Quecksilber- oder Dosenmanometer) und derjenige am Knöchel (mittels Ultraschallmethode) gemessen.
Wichtig ist, dass der Patient vor der Messung bei Raumtemperatur (19 bis 22°C) für 5 bis 10 Minuten auf dem Rücken ruht (Kopf und Fersen werden unterstützt) und dass er wenigstens zwei Stunden vor der Untersuchung nicht geraucht hat.

Normalerweise ist der Blutdruck am Arm niedriger als der am Knöchel, sodaß sich ein Verhältnis >1,0 ergibt. Ist dieses Verhältnis aber <1,0, so ist das ein Hinweis auf das Vorliegen einer wirksamen PAVK.

Ultraschalluntersuchung der Gefäße unter Ausnutzung es Doppler- (Duplex-)Effekts. Dieser Effekt gestattet die Messung und Sichtbarmachung der Blut-Strömungsgeschwindigkeit. Man kann also die Blutgefäße und den ihren Blutfluß erkennen. Dies ermöglicht auch die Erkennung von Verengungen, etwa an der Halsschlagader ohne Röntgen und ohne Kontrastmittel.

 

Beide Tests sind Belastungsuntersuchungen zur Erkennung von arteriellen Durchblutungsstörungen.
Der Allan-Test betrifft die Arme und testet die Abblassung der Hand nach mehrmaligem Faustschluss im Vergleich zur Gegenseite.
Der Ratschow-Test oder Lagerungstest betrifft die Beine. Unter Anheben und Anwinkeln führt der Patient kreisende Bewegungen der Füße im Sprunggelenk über 2 min aus. Danach hängen die Beine herab und es kommt zu deutlichen Unterschieden der Venenfüllung des betroffenen Beins gegenüber dem Gesunden.