Elektrokardiogramm (EKG)

Das Elektrokardiogramm (EKG) ist eine der wichigsten Diagnosemöglichkeiten des Arztes zur Erkennung von Herzkrankheiten besonders der Kranzgefäße. Es kommt durch Ableitung verstärkter Signale der elektrischen Herzaktivität an der Körperoberfläche zustande.
Wie das Bild rechts zeigt, ist die EKG-Kurve eines Sinusrhythmus normalerweise charakteristisch mit 5 Buchstaben des Alphabets PQRST definiert. Sie beschreiben Wellen oder Zacken, die bestimmten Zuständen des Herzens zugeordnet werden könne. So ist die P-Welle der Zeitpunkt, zu dem sich der Vorhof zusammenzieht, die hohe R-Zacke der Punkt, an dem die Herzkammern sich zusammenziehen, die sog. Systole beginnt. Die Strecke zwischen den Punkten S und T ist bei einer Durchblutungsstörung nach unten (Angina pectoris) oder nach oben (Herzinfarkt) abgelenkt.

Man unterscheidet (Beispiele s.u.)
ein Standard-EKG mit 12 sog. Ableitungen,
ein Belastungs-EKG zur Diagnose von Herz-Durchblutungsstörungen,
das Langzeit -EKG über 24 h, um die Natur von Herzrhythmusstörungen aufzudecken.